Tag der offenen Tür – Ankündigung

Ankündigung: in diesem Jahr wird der Tag der offenen Tür der Feuerwehr Zeppelinheim am Samstag, den 26.8.2017, wie gewohnt ab 12.00 Uhr stattfinden.

Für alle, die Interesse an der Feuerwehr haben: bitte den Termin vormerken. Weitere Informationen folgen…

 

Schlauchpaket

Das Schlauchpaket ist eine alternative Möglichkeit den C-Schlauch zum Einsatzort zu transportieren. Teilweise wird das Schlauchpaket auch im Zusammenhang mit dem Begriff Schlauch-Management genannt. Um ein Schlauchpaket zu erhalten, wird der Schlauch in ordentlichen Buchten gelegt und das Paket zum Beispiel mit Klett-Bändern befestigt, damit es sich nicht beim Transport oder der Lagerung von allein entfaltet. Der auf diese Weise gebündelte Schlauch kann so einfacher vom Angriffstrupp an der Einsatzstelle vorgenommen werden.

Fertiges Schlauchpaket

Einsatzbereites Schlauchpaket mit Klettbändern und angeschlossenen Strahlrohr

Wird Wasserdruck in den gebündelten Schlauch gegeben, so entfaltet er sich von allein. Eventuell muss vor der Nutzung die Befestigung (z.B. Klettbänder) gelöst werden. Das Strahlrohr ist bereits an das Schlauchpaket angekuppelt.

Schlauchpaket wird befüllt

Beim Füllen mit Wasser entfaltet sich das Schlauchpaket ohne zu Verknoten

Das Schlauchpaket soll das Arbeiten im Innenangriff erleichtern. Dies gilt besonders für den unter Atemschutz vorgehenden Trupp. Das Paket kann leicht über der Schulter getragen werden. Dabei können die Hände frei bleiben für Anderes.

Das Vornehmen des Schlauches speziell beim Innenangriff wird erleichert, weil auch der gefüllte Schlauch ohne große Probleme nachgezogen werden kann. Das eventuell nötige Schlauch-Management am Einsatzort wird einfacher und schneller.

Wenn Bedarf zum Legen des Pakets vor Ort sein sollte, so kann dafür der Schlauchtragekorb als Hilfe verwendet werden.

Schlauchpaket - Legehilfe mit Schlauchtragekorb

Erleichterung des Legens mit dem Schlauchtragekorb

 

 

Neujahrsgruß

Die Freiwillige Feuerwehr Zeppelinheim wünscht allen für das neue Jahr 2017 viel Glück, und alles erdenklich Gute – bleiben Sie gesund!

Horst Langer

Unser langjähriger Kamerad
Horst Langer
ist am 22.12.2016 im Alter
von 75 Jahren verstorben.

Mit stillem Gruß

Die Wehrführung
der Freiwilligen Feuerwehr
Zeppelinheim.

Adventsstand bei der Feuerwehr

Auch in diesem Jahr veranstaltet Ihre Feuerwehr am Freitag den 9. und Samstag den 10. Dezember 2016 einen «Advents-Stand» am Feuerwehrhaus Zeppelinheim.

Jeweils von 17 bis 22 Uhr werden warme Getränke, sowie kalte und warme Speisen in weihnachtlicher Atmosphäre gereicht. Auch die sehr gefragte Thüringer Bratwurst aus unserer Partnerstadt Weida wird wieder als frische Grillspezialität angeboten. Die Einnahmen kommen der Kinderfeuerwehr «Die Löschdrachen» zugute.

Feuerwehr Zeppelinheim Adventsstand

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

 

Wasserförderung über lange Wegstrecken

Am Pfingstsamstag wurde ein besonderer Übungsdienst angeboten. Außer der Reihe stand ein ganzer Tag zur Verfügung, um zu üben, wie die Wasserversorgung bei einem Waldbrand herzustellen ist. Fast 30 Feuerwehrmänner und Frauen aus Neu-Isenburg und Zeppelinheim setzten ihren Samstag ein, um bei der Übung mitzumachen.

Wasseraufnahme durch TLF am Standrohr im Wald

Wasseraufnahme durch TLF am Standrohr im Wald

Die Wasserversorgung an einer Brandstelle außerhalb der besiedelten Gebiete ist eine Herausforderung, da deutlich weniger Hydranten zur Wasserentnahme vorhanden sind. Da es mehrere Möglichkeiten gibt, das Wasser an die Einsatzstelle zu bringen, sollte die Übung auch dazu dienen, die verschiedenen Varianten in der Praxis durchzuprobieren.

Wasserversorgung mit Einspeisung der Brandstellenpumpe im Pendelverkehr

Wasserversorgung mit Einspeisung der Brandstellenpumpe im Pendelverkehr

Nach einer kurzen Einweisung in die Theorie ging es mit den Fahrzeugen in den Wald. Die Übung gliederte sich in drei Teile: 1. Wasserversorgung mit Pendelverkehr, 2. Wasserversorgung im Pendelverkehr mit Pufferbehälter, 3. Wasserversorgung über lange B-Leitung, verlegt mit dem Schlauchwagen SW2000, (inkl. Pufferbehälter).

Pufferung des Wasservorrates über Faltbehälter

Pufferung des Wasservorrates über Faltbehälter

Mit den Tanklöschfahrzeugen wurden die Pufferbehälter gefüllt. Dies geschah im Pendelverkehr: sobald ein Fahrzeug seinen Tank an der Einsatzstelle entleert hatte, fuhr es wieder zum Tankfüllen zur vorher eingerichteten Wasseraufnahmestelle beim Hydranten. Je mehr Fahrzeuge bei dieser Methode zum Einsatz kommen, desto weniger Verzögerungen gibt es bei der Wasserversorgung durch die Pumpe an der Brandstelle.

Verlegung einer B-Leitung per SW2000

Verlegung einer B-Leitung per SW2000

Ungefähr alle 100 Meter wurde ein B-Rollschlauch als Ersatz an die Strecke gelegt. Dieser sollte verwendet werden, um bei einem defekten Schlauch sehr schnell Ersatz vor Ort zu haben. Im Laufe der Übung wurde tatsächlich auf einige dieser Ersatzschläuche zurückgegriffen. In die Leitung wurden zudem Verstärkerpumpen geschaltet, um die Verluste durch Reibung in der Leitung auszugleichen und damit den Ausgangsdruck des Wassers sicherzustellen.

Wasserabgabe an der simulierten Brandstelle

Wasserabgabe an der simulierten Brandstelle

Das Wasser wurde aus bis zu drei Rohren abgegeben. Ein Rohr wurde dabei als weitgehend selbsttätig arbeitender Monitor ausgelegt (Mitte), um weniger Mannschaft beim Einsatz zu benötigen. Es wurden bis zu 1000 Liter Wasser pro Minute abgegeben, was die Wasserversorgung insbesondere bei Nutzung der ca. 1,5 km langen B-Leitung an ihre Grenzen brachte. Es stellte sich heraus, dass eine Abgabe von 800 Litern eher stabil sichergestellt werden kann.

 

Rauchmelder

Rauchmelder können Leben retten! Sehr viele Menschen wissen es bereits, doch ist es immer wieder sinnvoll, darauf hinzuweisen. Die meisten Brandopfer verunglücken nachts in den eigenen vier Wänden. Gefährlich ist dabei oft nicht das Feuer selbst, sondern der Rauch. 95% der Todesfälle durch Brände sind durch die Folgen einer Rauchvergiftung bedingt. Ist ein Schadensfeuer in einem Wohnraum erstmal ausgebrochen, so haben Sie durchschnittlich nur vier Minuten zur Flucht. Danach kann bereits das Einatmen einer Lungenfüllung mit Brandrauch tödlich sein. Bitte bedenken Sie, dass ein sich ausbreitendes Schadensfeuer oft lautlos ist. Gerade im Schlaf droht somit eine tödliche Gefahr, wenn man keine ausreichenden Vorkehrungen getroffen hat.

Rauchmelder haben sich als vorbeugender Brandschutz bewährt und sind inzwischen auch Pflicht. Weitere Details und Informationen finden Sie unter dem folgenden Link: Aktion «Rauchmelder retten leben»