Übung Vollschutz

Wer rastet, der rostet – dies gilt auch für Feuerwehrleute. Daher ist es nötig, durch ständige Übungen in Theorie und Praxis fit zu bleiben. Dazu gehört auch das Tragen des Chemikalienschutzanzuges. Regelmäßig werden für diejenigen Feuerwehrleute, welche Träger der Anzüge sind, Übungen unter Vollschutz veranstaltet; hierbei werden bewusst auch Arbeiten vorgenommen, die körperlich belastend sind.

Der Chemikalienschutzanzug sichert eine gasdichte Umgebung für den Träger. Weiterhin ist er resistent gegenüber verschiedenen Chemikalien. Er schützt damit den Träger des Anzuges vor direkten Kontakt mit Gefahrstoffen. Unter dem Anzug werden u.a. Pressluftatmer und Feuerwehrhelm getragen. Die Einsatzdauer beträgt ca. 30 min. Zu sehen ist in dem kleinen Film das Ende einer solchen Übung im Vollschutzanzug aus der Perspektive des Anzugträgers. Ein Kollege hilft beim Öffnen des Reißverschlusses.

Absturzsicherung

Bei der Übung «Absturzsicherung praktisch» wurde das zuvor im theoretischem Unterricht gelernte Wissen in konkreter Umsetzung geübt. Bei der Feuerwehr war und ist seit vielen Jahrzehnten die Sicherungsleine und der Hakengurt die Standardausrüstung zur Rettung aus Höhen. Zu den hier gemeinten Höhen zählen in erster Linie Gebäude, aber auch andere Objekte, wie z.B. Kräne, Türme oder Brücken. In letzter Zeit erhält die klassische Feuerwehrausrüstung Konkurrenz vom Kernmantelseil und Sitz-Brustgurt Kombination. Ergänzt wird dies durch besondere Ausrüstungsgegenstände, um Festpunkte für die Seilsicherung zu bilden (Karabiner, Bandschlingen, etc.). Diese Gegenstände werden bei Bergsteigern und Industriekletterern eingesetzt und halten nun auch Einzug bei der Feuerwehr.

Geübt wurde der Umgang mit dem Seil, das korrekte Anlegen des Gurtes und das möglichst geschickte Legen von Haltepunkten für die Seilsicherung. Dazu wurde eine Wand in der Fahrzeughalle mit Stapelcontainern unter fachmännischer Sicherung erklommen. All dies geschah unter der erfahrenen Anleitung der Experten aus dem Kreis der Kollegen zum Thema Höhenrettung.

Zum Abschluss und als kleiner Höhepunkt wurde die Feuerwehrdrehleiter bestiegen, allerdings negativ, d.h. von der unteren Seite. Nach dem Schwenken der freiwilligen Teilnehmer in die Seilsicherung, konnte jeder praktisch erfahren, welche Auswirkungen die unterschiedlichen Anschlagpunkte am Gurt auf den Hängekomfort haben. Dies war für alle ein spannender Abschluss einer gelungenen Sonderausbildung «Absturzsicherung praktisch»

Hier können Sie sich per Film in die Perspektive des Feuerwehrmannes versetzen:

Zusätzlich zu dem Film können Sie einen Text zu weiteren Details dieser Übung bei der Filmbeschreibung nachlesen (im hier zu sehenden Fenster einfach auf YouTube drücken und dann dort den Text aufrufen.)

Ein abschließender Hinweis: Bei der Hängeprobe im Seil handelte es sich um eine freiwillige Zusatzausbildung, die nicht zum üblichen Standardprogramm bei der Ausbildung in der Feuerwehr gehört. Wenn jemand lieber beim «Bodenpersonal» bleiben möchte, so ist das völlig in Ordnung.

Trennen

Übung Trennen und Schleifen

Am 26.9.2006 stand «Trennen und Schleifen» als Thema an. Auch wenn bei der Bergung von eingeklemmten Personen aus dem Fahrzeug nur noch selten der Trennschleifer verwendet wird, so ist doch wichtig, mit den Geräten vertraut zu sein.

Funkenflug bei der Arbeit mit dem Trennschleifer

Wichtig bei der Arbeit: eine gute Schutzbrille

Sinnvoll: Arbeit im Team

Waldbrandübung

Freiwillige Feuerwehr N.-I. Zeppelinheim in Aktion

Übung am 18.5.2004 zum Thema Waldbrand. Zeppelinheim ist eingebettet in Wald, da ist es besonders wichtig, stets für Waldbrände jeder Art gewappnet zu sein. Hier handelt es sich nur um eine Übung, doch sind tatsächlich regelmäßig Waldbrände zu verzeichnen.

Waldbrandübung Feuerwehr Zeppelinheim

Waldbrandübung — Fachsimpeln an der Pumpe

Waldbrandübung — Wasserabgabe aus 3 Rohren

Als Besonderheit hat Zeppelinheim den SW 2000, ein Fahrzeug, welches besonders gut geeignet ist, eine Wasserversorgung über lange Wegstrecken herzustellen. Hier gibt es die Fotos in höherer Ausflösung.